Samstag, Dezember 27, 2008

Wii(rklich) Fit

Vollgefuttert von Gänsebraten, Rotkohl, Kartoffeln, zweimal Raquelette, einmal Fondue ... und schon ganz wirr beim Zählen der Kalorien. Ja, ich rede von den fiesen kleinen Männchen, die über Nacht - ganz still und heimlich - die Kleidung enger nähen.

Wii-e schön, dass die Familie und/oder Freunde diese neue Sport-Maschine daheim haben. Die Bewegungsabläufe sind irgendwie anders als "in echt", zumindest ist aber das Gewissen beruhigt.

Ja, ich habe Sport gemacht.
Ja, ich habe einiges Polster an der Hüfte und auf der Tailie - und nicht nur mein kleines Männchen auf dem Bildschirm.
Blöd nur, dass mein altertümlicher Fernseher mit diesem neumodernen (Trainings-)Gerät nicht kommunizieren kann/wird.

Da werde ich doch mal (nächstes Jahr) häufiger den Badminton-Schläger "in echt" benutzen und mir etwas mehr Bewegung als nur die Treppen rauf in den vierten Stock zu kommen lassen.

So ... nun bin ich gespannt auf eure Vorsätze fürs neue Jahr.
;-)

Freitag, Dezember 19, 2008

Kurz Urlaub

Durch meine Auszeit waren die Urlaubsplanungen hinfällig.
Nichts mit Sonne, Küste und Meer. Es ging in die Höhenlagen. Vielen Dank für die Einladung und die schöne Zeit. Der sonst online geführte und gehaltene Kontakt ist LIVE doch schöner. ;-)

So trafen wir uns am Sonntag mit anderen "Onlinern" zum Revival-Kaffeehaus-Stadtbummel-Schnitzelessen in Wien. Die Kamera natürlich dabei. Einige Fundstücke gab es dann auf Chip.
Am Montag war das Wetter so toll, dass wir die Idee zu einem Ausflug nach Cesky Krumlov in die Tat umsetzten. (Mehr zu diesem Städtchen hier http://www.krummau.de und da http://www.ckrumlov.info) Fotografisch sehr ansprechend - und so gibt es auch hiervon einige digitale Dokumente.
Am Dienstag noch etwas Stadtbummel in Linz. Nach dem Glühwein- und Punschtest am Samstagabend nun noch etwas Shoppen und Bummeln. (Ja, wir landeten dann auch bei IKEA - aber nur, weil neben an der größere SATURN ist.)
Am Mittwoch ging es dann leider wieder heim.

So sind die Kurz-Urlaube ... kurzweilig, lebendig ... und viel zu wenig Zeit.
Lieben Dank Bibib.


Wer noch mehr Fotos sehen mag, es gibt nicht-öffentliche Picasa-Alben.
Wer mir eine Mail schreibt, erhält gerne den Link dorthin.

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Zeit verrinnt

Die Arbeit hat mich wieder .. und damit die Umwelt.

Zum Ausgleich begebe ich mich in Träumerei. Ja, das ist es wohl, was ich sonst so tue. Oder ist da noch was andres?
Um diese Gedanken etwas im Zaum zu halten, greife ich zu Rätsel. Für Lesen (wenn ich auch spannende Bücher in letzter Zeit gefunden habe) reicht die Konzentration nicht. Das Fernsehen rieselt so an mir vorbei.

Hm ...
Weiterhin klöne ich entspannt mit dem Thema auf meiner Couch. Wir kochen uns immer wieder neuen Tee und auch der Keksnachschub bricht nicht ab. Entspannt, locker ...
Warum hab ich das nicht schon eher gemacht?
Zwei meiner Kollegen wissen nun um das Thema, was mich bewegt. Damit sind es nun insgesamt sechs Personen aus meinem direktem Umfeld. Weitere lerne ich gerade über das Forum kennen. Es tut gut.


Ab Übermorgen dann Urlaub ... und entspannt dem neuen Jahr entgegen.

Donnerstag, November 27, 2008

Ups ...

Kaum bin ich wieder mitten in der Arbeit, wird es hier mit den Beiträgen weniger.
So war es nicht geplant. Da ärgere ich mich doch gleich mal doppelt - über mich selbst.

Also ...
Ich habe die Wiedereingliederungsphase erfolgreich absolviert und stehe nun seit Montag wieder im Job. Nun jongliere ich mit den Bällen "Arbeit", "Freizeit", "Spass" ... und wie die sonst noch so alle heißen.

Schön, dass ich einige Montage nun Urlaub hatte/habe und dann auch bald der Weihnachts-Neujahr-Urlaub vor der Tür steht.

Auch an andere Stelle gibt es Neuigkeiten: Ich habe bereits im Januar Termine zur Weiterbehandlung bekommen. Viel schneller als bisher so an Wartezeit einzuplanen ist. Toll!

Sonntag, November 16, 2008

Kreatives Wochenende ... 2

Dieses Wochenende verbrachte ich mit Aquarell.
Nach dem eher spontanen Malen letzte Woche war es doch eine Umstellung.
Neige ich bei Aquarell doch zu Detailtreue ... und Fusselei.

Das Thema dieses Wochenende Bild-Serie. Hier also meine (Format: 36x48 cm):
(Sorry, für die Unschärfe ... ist Kunst :-) )





Nebenprodukte

Bis zum fertigen Aquarell dauert es eine Weile.
Zu erstmal Zeichnen - mit Bleistift und mit Kohle.
Hier die Tusche-/Tintenzeichnungen:



Vorlagen

Für jedes Bild brauch es auch eine Vorlage .. zumindest manchmal.
Für dieses Wochenende nahm ich diese:


Leuchtürmchen, Holz, ca. 15 cm hoch


Cape Otway Lighthouse (VIC, Australia), Sandstein, 20 Meter hoch


s.o.; beide aufgenommen November 2006

Dienstag, November 11, 2008

Kreatives

Ich hab in den letzten Monaten Acryl für mich entdeckt.
Spontan, matschig ...
Hier noch ein paar Ansichten (Format: 50x70 cm):


spontanes Pinseln und Kratzen


Spachtel- und Schwammblume auf Spachtelhintergrund


Spachtel-Farb-Explosion

Geschafftes

Heute Morgen hab ich gleich mal mit der Telefoniererei angefangen.
Ergebnis: ein wichtiger Termin übernächste Woche.
Es geht vorwärts.

Weiter ging es dann mit der Telefonie ab Mittag - 4 Stunden.
Ich kann es noch!
*jubel*freu*

Und der Schweinehund, da vor meinem Telefon, hat sich nun erstmal verzogen.
Hab ihn wohl zu sehr getreten.
;-)

Montag, November 10, 2008

Wieder was für die Ohren

Es gibt ein neues Video ... gefunden auf der Suche nach Konzertterminen.

Und dann ... ich kenne den Drehort vom offiziellen Musik-Video. Lalala :-)

Sonntag, November 09, 2008

Kreativ-Wochenende ... 1

Acrylmalerei ...
Im Atelier saut es sich doch noch am besten. ;-)
(Oder kommt wer vorbei, und säubert anschließend meine Küche?)

So verbrachte ich das Wochenende mit Pinsel, Farbe und Papier.
Ergebnisse gibt es und folgen hier.
Eine kleine Auswahl (Format: ca. 35x50 cm):


Lasursonne versinkt im gespachtelten Meer


Spachtelblumen auf verzwicktem Hintergrund


Schneelandschaft aus geknautschtem Seidenpapier mit aufgepressten Schneebäumen


...
Nächste Woche geht es mit Aquarell weiter. :-)

Dienstag, November 04, 2008

Halbzeit ... Notiz an mich

Nach längerer Auszeit ... so langsam wieder zurück in den Alltag. So langsam komm ich auch dort an. Einiges (wieder-)entdeckte konnte ich mitnehmen - anderes verschwindet, so wie Alltag sich meldet.
Es ist noch nicht ganz das, was ich wollte.
Ich hab ja auch noch etwas Zeit ...

Wirklich?
Wenn ich es jetzt nicht schaffe, wann denn dann?
Was soll denn noch passieren, bis ich endlich "den Arsch hoch" bekomme?

Freitag, Oktober 24, 2008

Kinowoche

Vom 19. bis 25. Oktober 2008 ist/war das Filmfest "Perlen" in Hannover.
Während ich die Jahre vorher das Programmheft begeistert aufnahm und dann verschämt in der Schublade versteckte, ging ich dieses Jahr auch hin. Zu sehr haben mich die Filme und Themen angezogen.

20.10.08
* Straight, deutscher Kurzfilm in Eigenregie mitten in Berlin-Neukölln gedreht - über den "straighten" jungen Türken Nazim, zwischen dealen, Frauenaufreißen ... und der Liebe zu Männern [mehr]
-> mein Urteil: * (von ***)
* Kaltmiete, deutscher Kurz-Thriller mit Spannung, Schock, Nervenkitzel - über das Leben einer Vierer-WG ... und den Versuchen, den unsichtbaren Vierten aus der Runde aus der Reserve zu locken [mehr]
-> mein Urteil: ** (von ***)
* Shelter, amerikanisches Kino, ausgezeichnet mit mehren Preisen - über Identitätsfindung eines jungen Surfers und Künstlers zwischen Vater- und Liebesgefühlen, Verantwortung und Karriere [mehr]
-> mein Urteil: *** (von ***)

22.10.08
* Working on it, deutsch-schweizerische Dokumentation gedreht in Berlin - über queer, Geschlecht und sexuelle Identität, teilweise wissenschaftliche Ansätze ... sehr experimentell [mehr]
-> mein Urteil: * (von ***)
* Shes a Boy I knew, kanadische Dokumentation - mit und über die Transition der Regisseurin Gwen Haworth, sehr persönlich und familiär, tagebuchartig, Interviews [mehr]
-> mein Urteil: *** (von ***)

23.10.08
* Tranzploitation, kanadische Dokumentation - eine augenzwinkernde und witzige Sicht eines Transmann in die/aus der homosexuelle(n) Community
-> mein Urteil: * (von ***)
* Mein Freund aus Faro, deutscher Kinofilm (Start: 30.10.2008) - über Mut, Schmerz und Liebe einer jungen Frau, die sich "neu" erfindet um zu l(i)eben [mehr]
-> mein Urteil: *** (von ***)
* Dream Boy, amerikanischer Kinofilm nach dem Roman von Jim Grimsley - über Tabus, Liebe, Gewalt, beklemmende religöse Enge und der Flucht daraus. Erzählt in dichten Bildern mit Südstaaten-Atmosphäre [mehr1] [mehr2]
-> mein Urteil: *** (von ***)


Mit diesen Eindrücken verziehe ich mich nun aufs Sofa und lasse es weiter wirken.
Puh ... spannend.

Dienstag, Oktober 21, 2008

Passend


Toi T'en Reves (version soft)
Hochgeladen von narcyssik


Danke Lukas.
Ich hab den Link gerade bei dir in der Nachlese (wieder)gefunden.

Sonntag, Oktober 19, 2008

Hin und weg ..

Ich steh dazu ...

Hier was zum Gucken und auf die Ohren:

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Tag 3

Die Mails hab ich erledigt -oder erledigten sich von alleine.
Allerhand anderes ist während der Zeit geschehen ... auch das hab ich nun nachgelesen.

Ab morgen geht es daher an die fachlichen Inhalte.
Ich hoffe, ich hab doch nicht so viel vergessen, wie ich gerade denke.

Montag, Oktober 13, 2008

Wieder da ... langsam

Ich nahm mir eine Auszeit von vier Monaten.
Zog mich zurück (von allem) ... und so langsam komme ich wieder hervor.

Heute der erste Tag wieder Arbeiten ... beginnend mit drei Stunden.
Ich wurde sehr vermisst. *schnüff*
Aufgeregt war ich ja schon - und frage mich jetzt, warum?
Alles ganz einfach. ;-)

Von den 535 Emails warten morgen noch 170 auf mich.

Samstag, Juni 21, 2008

frei nach Hape

... ich bin dann mal weg ...

Samstag, Juni 07, 2008

frei nach Hesse

Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist.

... x ... x ... x ...

In sich innen trägt man alles, worauf es ankommt, von außen kann niemand einem helfen. Mit sich selbst nicht im Krieg liegen, mit sich selbst in Liebe und Vertrauen leben - dann kann man alles. Dann kann man nicht nur seiltanzen, dann kann man fliegen.

... x ... x ... x ...

Es gilt nicht, die Wand wegzuschaffen, sondern die Tür zu finden.

... x ... x ... x ...

Wer stärker individualisiert ist, muß erkennen, daß das Leben ein Kampf zwischen Opfer und Trotz, zwischen Anerkennung der Gemeinschaft und Rettung der Persönlichkeit ist.

... x ... x ... x ...

Vielleicht ist jedem Menschen wie einem geschleuderten Ball seine Wurfbahn vorgezeichnet, und er folgt einer längst bestimmten Linie, während er das Schicksal zu zwingen oder zu hänseln meint. Jedenfalls aber ruht das "Schicksal" in uns und nicht außer uns, und damit bekommt die Oberfläche des Lebens, das sichtbare Geschehen, eine gewisse Unwichtigkeit. Was man gewöhnlich schwer nimmt und gar tragisch nennt, wird dann oft zur Bagatelle. Und dieselben Leute, die vor dem Anschein des Tragischen in die Knie sinken, leiden und gehen unter an Dingen, die sie nie beachtet haben.

... x ... x ... x ...

Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.

... x ... x ... x ...

Wessen Persönlichkeit sich schwer und kämpfend von seinen Herkünften losgelöst hat, der neigt nicht dazu, seine teuer erkaufte Freiheit und Verantwortlichkeit an irgendein Schema und Programm, eine Schule, eine Richtung, eine Clique hinzugeben.

... x ... x ... x ...

Ein anständiger Mensch tut keinen Schritt, ohne Feinde zu kriegen.

... x ... x ... x ...

Die Dinge, die wir sehen, sind dieselben Dinge, die in uns sind. Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben. Darum leben die meisten Menschen so unwirklich, weil sie die Bilder außerhalb für das Wirkliche halten und ihre eigene Welt in sich gar nicht zu Worte kommen lassen. Man kann glücklich dabei sein. Aber wenn man einmal das andere weiß, dann hat man die Wahl nicht mehr, den Weg der meisten zu gehen.

... x ... x ... x ...

Das ist Magie: Außen und Innen vertauschen, nicht aus Zwang, nicht leidend, sondern frei und wollend. Rufe Vergangenheit, rufe Zukunft herbei: beide sind in dir! Du bist heute der Sklave deines Inneren gewesen. Lerne sein Herr sein.

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Wir handeln nicht aus irgendwelchen abstrakten Einsichten und Überlegungen heraus, sondern tun im Grunde alles Schritte unseres Lebens nur aus dem Urgrund unseres Wesens, aus unserm Temperament unserer Rasse, aus unbewußten Antrieben heraus. Dazu suchen wir dann die Weltanschauung, die dazu paßt.

... x ... x ... x ...

Die Welt ist außerhalb der Irrenhäuser nicht minder drollig als drinnen.

... x ... x ... x ...

Ich weiß von Geistern gar nichts, ich lebe in meinen Träumen. Die anderen Leute leben auch in Träumen, aber nicht in ihren eigenen, das ist der Unterschied.

... x ... x ... x ...

Auch ohne bis zu einer rationalen Deutung vorzudringen, kann man aus seinen Träumen manchen Wink, manchen Antrieb und manche Warnung bekommen. Es bedeutet schon viel, wenn man überhaupt auf ihre Stimme hört und etwas von der Magie mit in das Tagesleben nimmt.


(Alles aus: Hermann Hesse, "Der innere Kompass")

Sonntag, April 06, 2008

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Ich denk' was ich will und was mich beglückt,
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,
das alles, das sind vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stetz lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!

Urheber / Autor unbekannt
Quelle